roia

Alltagsentrückende Musik für feinsinnige Hörer

Sphärisch geheimnisvolle Musik aus Österreich, die zu gleichen Teilen Schwerelosigkeit und Schwermut verkörpert.
Schön und doch beängstigend eng, minimalistisch und doch alle Ufer überbordend.

»Kunst ist nicht verdaulich, sondern eine Irritation des Bewusstseins, wie ein Sandkorn im Inneren einer Auster.« (Howard Barker)


Die extravaganten Arrangements der beiden ersten Alben, der unverkennbare Sound und die bestechenden Texte, die beachtliche Live-Performance der Band und zahlreiche Projekte rund um Kunst, Musik und Film machen ROIA zu einer Beschwörungsformel unter Eingeweihten…
…nach »Cute Little Fear« und »Suitcase Affair« liegt nun endlich der dritte ROIA-Silberling vor:

»PROTOTYPE OF A HEART«

 

Bildstarke Elektro-Sounds, glasklare Stimmen, packende Texte. Ein wehmütiger Indie-Pop-Traum.
»PROTOTYPE OF A HEART« berührt!


Helle Stimmen durchbrechen die Dunkelheit der Nacht. Unwirkliche Klänge erheben sich mal bedrohlich, schmiegen sich dann wieder ganz zart an. Die Arrangements erheben sich zu symphonischer Größe und lösen sich in traumhafter Wehmut auf. Das neue ROIA-Album »PROTOTYPE OF A HEART« malt sehnsuchtsvolle Bilder von introspektiven Stimmungen.

Die Musik von ROIA kann nicht in einfache Schubladen gepackt werden. Da treffen düstere TripHop-Beats auf energiegeladene Gitarren, wunderschöne Melodien werden über klirrend kalte Synthesizer gesungen, das Theatralische der Popmusik begegnet der Intimität eines Singer/Songwriters, sphärische Ambient-Klänge verknüpfen sich mit mitreißenden Grooves. “Wahrscheinlich sind wir Nordic Post-TripHop-Indie-Pop”, lacht Sänger Dorian Wimmer über den Versuch, der Vielfalt des ROIA-Sounds ein Wort überzustülpen.

Wie immer man diese Musik nennen will, »Prototype of a Heart« erzeugt stets aufregende Bilder und intensive Gefühle.
Ob aus den lauernden Beats von »Wings« plötzlich Rockgitarren hervorbrechen oder der minimalistische Flüsterton von »About Animals, Fruits and Vehicles« in ein Prog-Rock-artiges Synth-Epos mündet, ob man sich in der labyrinthischen Elektronik von »Self-Splitting Hybrids« verliert oder von der verträumten Leichtigkeit von »In Circles« forttragen lässt – die Band nimmt den Hörer mit jedem Song auf eine faszinierende Reise. Wenn sich aus der mysteriösen Stimmung von »Instant Love and Junk Mood« eindringliche Bläser über dem rhythmischen Gewitter aufbäumen, spielen sich in nur wenigen Augenblicken ganze Kinofilme ab.

Schon mit den ersten beiden Alben »Cute Little Fear« und »Suitcase Affair« konnten ROIA beeindruckende Erfolge erzielen: Ihre Single »Suicide Butterfly« lief monatelang auf FM4, die Gruppe landete auf dem Soundtrack-Album zum Kinohit In 3 Tagen bist du tot 2 und spielte unter anderem im renommierten Wiener Porgy & Bess und beim legendären Sziget Festival in Budapest.

“Beim neuen Album waren wir kompromissloser”, sagt Produzent Paul Hochrainer, der zusammen mit Sänger Dorian Wimmer und Sängerin Nina Hochrainer den Kern der Band formt. Die führt weiter aus: “Wir haben diesmal mehr Spontanität zugelassen” – ein Grund, warum die Songs trotz aller Studioperfektion so lebendig klingen und zahlreiche Überraschungen bieten. Dieser Schaffensprozess spiegelt sich auch im Albumtitel Prototype of a Heart wider, merkt Dorian Wimmer an: “Das steckt hinter aller Kreativität: Es ist der Versuch, etwas Lebendiges zu erschaffen – und etwas, das bestehen bleibt.”

»Prototype of a Heart« erscheint am 15. Mai bei Loon-Records, die Single “In Circles” und das dazugehörige Video sind jetzt schon online.

 

So soll es sein! Genau so! Musik aus Salzburg, der man es nicht anhört, dass sie aus Salzburg kommt. Sounds aus Österreich, die genauso gut in Tokio, New York oder London entstanden sein könnten. Elektropop, der so international und doch so gut bekannt klingt.
(T. Pötzelsberger, SN)

Man muß dem klaustrophobischen Kosmos von Roia schon eine klitzkleine Chance geben, um seine Pracht und Macht zu entfalten!
(Walter Groebchen, monkey.)

 

Vivid electronic sounds, glass-clear voices and powerful texts add up to a wistful Indie-pop dream.
»PROTOTYPE OF A HEART« touches!

High voices shatter the darkness.Unreal sounds rise threateningly, but then entwine tenderly. The arrangements swell to a symphonic grandeur and then dissolve into a dreamlike wistfulness. Roia’s new album Prototype of a Heart paints a dozen yearning portraits of introspection.

Roia’s sound defies easy description. Dark TripHop beats from high-voltage guitars mingle with exquisite melodies sung over bone-jarringly cold synthesizers. The theatricality of pop meets the intimacy of the singer-songwriter, spherical ambient sounds join with irresistible grooves. “I guess we are kind of Nordic post-TripHop Indie-pop,” laughs singer Dorian Wimmer, struggling to pack the diversity of the sounds of Roia into words.

Whatever you call this music, Prototype of a Heart calls up constantly stimulating images and intense feelings. Rock guitar suddenly shears out of the prowling beats of “Wings.” The minimalistic whisper of “About Animals, Fruits and Vehicles” turns into a Prog-Rock synth epic. Whether you get lost in the labyrinthine electronics of “Self-Splitting Hybrids,” or let yourself get carried along in the dreamy lightness of “In Circles,” the band will take you on a seductive journey with every song. When the brass gatecrashes the mysterious mood of “Instant Love And Junk Mood,” breaking out over the top of the rhythmic storm, entire cinematic lifetimes flash past in an instant.

The extravagant arrangements of Roia’s last albums, Cute Little Fear and Suitcase Affair, earned impressive credits. Their single “Suicide Butterfly” ran for months on FM4, and the band contributed to the soundtrack of the hit movie “Dead in 3 Days 2.” Roia has played at a host of desirable addresses, such as the famous music club Porgy & Bess in Vienna, and the legendary Sziget Festival in Budapest.

On this new album we took no prisoners,” explains producer Paul Hochrainer, who forms the core of the band with vocalists Dorian Wimmer and Nina Hochrainer. “But this time we also left more to chance.” The result? Despite their polished studio sound, these songs sound even more immediate than before, holding out surprises at every turn. This creative gestation is reflected in the title of the album too, Prototype of a Heart. “The root of all creativity,” explains Dorian Wimmer, “is the attempt to make something that is alive and will last.”

Prototype of a Heart will be released on 15 May with Loon-Records. The single “In Circles” and its video are already available online.

 


ROIA – HISTORY

Nina, Dorian, Paul und ein eigenes Tonstudio bilden das viel beachtete Kollektiv zur Traumwelt der Formation Roia.
Der melancholische, partiell verhangene, dann wieder kräftig aufklarende Klangirrgarten von ROIA lässt sich wohl am besten als urbaner Indie-Pop umschreiben. Akustische Transparenz und verworrene Elektronik weben einen Teppich, der einen sowohl behaglich umhüllt als auch zum Abheben in andere Sphären einlädt.

Der Traum, und der heißt auf persisch “roia”, beginnt bereits im Jahre 2000. Da startet die Arbeit und das Experimentieren mit musikalischen Ideen. Seither wird konsequent, rastlos und demokratisch an Nummer getüftelt. Dabei ziehen sich ROIA ins Tonstudio zurück und feilt am eigenen roiatypischen Stil.
Ja, vielleicht liegt’s an dieser Art “behutsamer Rücksichtslosigkeit”, dass die Nummer “Suicide Butterfly” bereits 2004 auf der FM4-Rotation Platz nimmt und einen Vorgeschmack auf das außergewöhnliche Erstlingswerk der Band liefert.
Mit dem Debüt-Album “Cute Little Fear” legen ROIA 2006 ein Werk vor, das sich in Sachen schön-verträumter Popmusik auch auf den internationalen Vergleich durchaus einlassen kann.

Die Live-Umsetzung des Studioprojektes lässt nicht lange auf sich warten und so gastieren Roia 2007 unter anderem im Radiokulturhaus und Porgy & Bess in Wien, im Posthof Linz, Spielboden Dornbirn und dem Sziget-Festival in Budapest.
Im Jannuar 2013 veröffentlichten ROIA ihr Labyrinth aus Emotionen, das bemerkenswerte Album “Suitcase Affair”. (VÖ 18.01.2013 bei monkey.)

Im Mai 2015 folgt nun ihr drittes Meisterwerk “Prototype of a Heart” – Ein emotionaler Streifzug durch den linken Brustkorbbereich und seine nächtlich nassen Pflasterstraßen.

Die Musiklandschaft, die hier vor den Ohren entsteht, changiert chamäleonartig zwischen der Wärme von ruhigen Trompeten-Sätzen und den flirrenden Sounds unterkühlter Elektronik-Schnipsel. Sie erhebt sich mal bedrohlich, mal vertraut. Die Stimmen mal heiser, dann mit glasklarer Eleganz.
Die auf Silberscheibe verewigten Emotionen sollten nicht gedankenlos an einer Bar herunter gestürzt werden, vielmehr eignet sich die Scheibe zum Chillen und Lauschen – und das auf höchster Qualität.

Klingen international, kommen aus Salzburg: ROIA machen traumhaft schönen Indie-Pop.

 

ROIA – HISTORY english

Nina, Dorian, Paul and their recording studio: the simple elements that make up ROIA. Their dreamy, spherical urban electronic pop combines different styles and influences into a sound world both weightless and melancholy, international and yet familiar, at once both minimalist and extravagant.

ROIA is Persian for dream; that dream began in 2000 when the band started to experiment with musical ideas. It’s a craft thing. The protagonists don’t just copy other people’s styles, but create their own distinctive sound. They take the time to arrange and develop their musical ideas. That kind of “tender recklessness” catapulted ROIA’s single Suicide Butterfly onto the turntables of Austrian indie radio station FM4. For Markus Deisenberger of Sound and Media, Suicide Butterfly was “one of the most beautiful pop-songs of the year.” ROIA signed up with Walter Gröbchen’s indie label monkey-music, which let their pink debut “Cute Little Fear” loose on Austria, Germany and Switzerland in 2006. “Cute Little Fear is a pearl, a labyrinth of emotions and passion, sadness and melancholy … a perfect pop album. Quiet, adorable, just great” (Sonic Seducer). ROIA’s live promotion tour took them through Austria, Germany and Hungary, including appearances at Porgy & Bess (Vienna), Posthof (Linz), Rockhouse (Salzburg) and the Sziget Festival (Budapest).
Their second album “Suitcase Affair” was released in 2013 (monkey-music/Rough Trade). The press was united. “One of today’s most exciting bands lately released their new album. And? Brillant!” (Kurier, Vienna). After a successful live launch of Suitcase Affair, ROIA was invited to play at a major multimedia event directed by Hubert Lepka, and the video of their single Sign of Rain was played on GoTV Vienna.

In May 2015 ROIA’s new album “Prototype of a Heart” will be released and promoted with a concert tour. Unlike lots of electro pop bands, ROIA performs on stage with acoustic instruments rather than relying on the default live DJ performance. Drums, bass, guitar, keyboards, trombone and two vocalists are supported by a light-show and superb visuals.